Die Ahnentafel

Die Ahnentafel eines Hundes ist die Dokumentation der Vorfahren dieses Rassehundes. Diese werden auch oft als die Papiere bezeichnet. Die Ahnentafel wird von Rassehundevereinen ausgestellt, welche auch die Zuchtbücher führen. Das Äußere der Ahnentafel ist sehr unterschiedlich, je in welchem zuchtbuchführenden Verein der Züchter organisiert ist.

Die zuchtbuchführenden Vereine, auch international, haben eine Vereinbarung, diese gegenseitig anzuerkennen.
In der Regel stellt der Züchter einem Zuchtwart die gechipten und geimpften Welpen zur Wurfabnehme vor. Es wird ein Wurfabnahme Protokoll erstellt, wo der einzelne Welpe aufgeführt ist. Diese wird dann der Zuchtbuchstelle vorgelegt  und die Ahnentafel der Welpen erstellt. Jeder Welpe aus einer serösen Zucht verdient seine  Ahnentafel, die Geburtsurkunde mit dem Stammbaum seiner Vorfahren. Der Kostenpunkt für die Ahnentafel ist unterschiedlich, je nach Verein,  rechtfertigt aber nicht die Abgabe ohne diese mit Preisabschlägen. Die Ahnentafel ist kein Garant dafür, dass der Welpe die Zuchttauglichkeit erhält, er ist ein Lebewesen, dessen  Entwicklung im Welpenalter noch beobachtet werden muss.

In den Ahnentafeln können neben den Ahnen, weitere Informationen angegeben werden, wie Ausstellungsergebnisse, Größe und Farbe der Hunde, Untersuchungsergebnisse auf bestimmte Erbkrankheiten, Farbvererbung  ……

Leider stellen auch Verkäufer von Hunden am heimischen PC ihre eigenen Ahnentafeln aus. Da diese in keinem Verein geführt werden, sind es keine Ahnentafeln in dem Sinne und täuschen die Käufer, da diese nicht überprüft werden können. Impfausweise oder der Kaufvertrag, auch irrtümlich als Papiere bezeichnet, sind nur Täuschungen.