Dilutefarben beim Bolonka Zwetna nicht ohne Grund unerwünscht

von Andrea Becker

Der Bolonka Zwetna ist eine Hunderasse, die in fast allen Fellfarben anzutreffen ist. Schließlich bedeutet der Rassename in deutschen Worten nichts anderes als farbiger Bichon.

Dennoch sind einige wenige Fellfärbungen bei dieser Rasse nicht erwünscht. Sie können gesundheitliche Probleme mit sich bringen.
Hierzu zählen u. a. die sogenannten Dilutefarben, welche auf den Genotypen d/d basieren.

Was bedeutet Dilutefarbe?

Der Begriff Dilutefarbe bezieht sich auf eine Verdünnung (engl. dilution) von speziell dunklen Fellfarben. Diese als verdünnt (engl. to dilute) erscheinenden Farben prägten auch die landläufige Bezeichnung des für die Verdünnung ursächlichen Gens.

Welche Farbnamen haben die Varianten der Dilutefarben?

Fellfarben, die unter die Dilutefarben fallen, trifft man je nach Grundfarbe unter den folgenden Bezeichnungen:

Blau (Blue)
Flieder (Lilac)
Blue & Tan (Blau mit Loh)
Lilac & Tan (Flieder mit Loh)
Blauzobel (Blue Sable)
Fliederzobel (Lilac Sable)
In anderen Rassen werden Dilutefarben beispielsweise aber auch als Isabell(a), Silber, Charcoal, Grau usw. bezeichnet.

Die Genetik der Dilutefarben

Der zuständige Genort (Locus) für das Dilute ist das MLPH-Gen (Melanophilin-Gen). Der Genort wird auch als D-Locus bezeichnet und er befindet sich beim Hund auf dem Chromosom 25.
Aufgrund des doppelten Chromosomensatzes liegen natürlich auch an diesem Genort (D-Locus) bei jedem Hund zwei Gene (Allele) vor. Eines davon stammt immer vom Vater, das andere immer von der Mutter.

Das normale Gen (Allel) an dem zuständigen Genort (D-Locus) ist dominant und wird aufgrund seiner Dominanz durch den Großbuchstaben D symbolisiert.
Das veränderte Gen (Allel) am D-Locus, das für die Dilutefärbung verantwortlich ist, wird aufgrund seiner rezessiven Eigenschaft durch den Kleinbuchstaben d symbolisiert.

Dilutefarben unterliegen einer rezessiven Vererbung, was bedeutet, dass an dem zuständigen Genort, dem D-Locus, zwei d-Allele vorliegen müssen, damit das Fell des Hundes eine Dilutefarbe bekommt.

Hunde mit dem Genotypen D/D oder D/d haben kein dilutefarbenes Fell. Hunde mit dem Genotypen D/d sind lediglich Anlageträger, ohne dass das verdeckt vorhandene Gen (Allel) d in irgendeiner Weise zur Wirkung kommt.

Bei Hunden mit dem Genotypen d/d kommt das veränderte Gen (Allel) zur Wirkung (Ausprägung) und das Fell ist dilutefarben.

Wie die Dilutefärbung entsteht

Das MLPH-Gen kodiert für das Protein Melanophilin. Dieses Protein unterstützt den Transport der Melanosomen (Pigmentkörperchen) an die äußeren Bereiche der Melanozyten (Pigmentzellen) von wo aus die gereiften Melanosomen in die Keratinzellen des Haarschafts gelangen.
Liegt am MLPH-Gen (D-Locus) mindestens ein normales, unverändertes Gen (D-Allel) vor, läuft der Transport der Pigmentkörperchen in normaler Weise ab.
Liegen dagegen zwei veränderte Allele (d-Allele) am D-Locus vor, ist der Transport der Pigmentkörperchen gestört. Das veränderte Gen (d-Allel) kommt also ausschließlich in reinerbiger (homozygoter) Form zur Wirkung. Eben wirklich nur dann, wenn an dem Genort, dem D-Locus, das Allel d zweifach (doppelt) vorliegt (Genotyp d/d).
Da der Genotyp d/d verursacht, dass der Transport der Pigmentkörperchen und somit des Farbpigments in den Haarschaft gestört wird, kommt es zu einer Verklumpung der Farbpigmente im Haarschaft.
Von dieser Beeinträchtigung des Transports der Pigmentkörperchen ist vorwiegend das dunkle Farbpigment, das Eumelanin, betroffen.
Auf das helle (gelbe) Farbpigment (Phäomelanin) hat der Genotyp d/d am MLPH-Gen nur wenig bis kaum Einfluss.

Auswirkung des Dilute auf die Fellfarbe

Durch die Verklumpung der Pigmente wirkt das durch das dunkle Farbpigment (Eumelanin) gefärbte Haar für unser menschliches Auge deutlich heller als bei der normalen unverklumpten Form der Pigmente. Das bedeutet, aus einem schwarzen Haar wird ein graublaues Haar und aus einem braunen Haar wird ein fliedergraues Haar.
Dieser Effekt macht sich logischer Weise besonders bei den Grundfarben besonders bemerkbar, deren Fellfärbung ausschließlich oder überwiegend auf das dunkle Farbpigment (Eumelanin) beruht, also bei den rein dunklen Farben Schwarz und Braun und den dunklen Farben mit Tanzeichnung Black & Tan und Brown & Tan.
Hunde mit zobelfarbener Grundfarbe zeigen weniger von der Anwesenheit des Dilute, weil ihre Fellfarbe vorwiegend auf das helle (gelbe) Farbpigment (Phäomelanin) basiert.
Ist die Grundfarbe gar eine rein helle Färbung, die ausschließlich auf Phäomelanin beruht, ist die Anwesenheit des Genotyps d/d fast nur an der Farbe der Augen, der Nase und Pfotenballen für geübte Augen zu entdecken.

Unterschied zwischen Dilutefarben und versilberten/ergrauten Fellfarben

Beim Bolonka Zwetna gibt es relativ häufig auch graue bzw. silberne Fellfarben (wie z. B. auch beim silberfarbenen Pudel), die jedoch überhaupt nichts mit dem Blaugrau oder Fliedergrau des Dilute zu tun haben. Hier liegt ein vollkommen anderer genetischer Mechanismus zugrunde.
Die einzige Gemeinsamkeit die das Ergrauen/Versilbern und die Dilutefarben haben, ist, dass auch beim Versilbern und Ergrauen speziell das dunkle Farbpigment (Eumelanin) betroffen ist.

Das Versilbern und Ergrauen ist im Gegensatz zum Dilute ein Prozess, der progressiv stattfindet.
Dunklen Hunden, die versilbern oder ergrauen sieht man das nach der Geburt noch nicht an.
Deshalb ist die einfachste Möglichkeit eine Dilutefarbe bei dunklen Hunden zu erkennen, dass die dunklen dilutefarbenen Hunde bereits mit blaugrauem oder fliedergrauem Fell zur Welt kommen.

Ein schwarzer Hund mit dem Genotypen d/d hat von Geburt an blaugraues Fell, ein brauner Hund mit dem Genotypen d/d hat von Geburt an fliedergraues Fell.
Ein Hund der dagegen versilbert, zeigt dies erst ein paar Wochen nach der Geburt. Speziell im Gesicht ist zum Zeitpunkt der Abgabe deutlich zu erkennen, dass aus einem schwarzen oder braunen Fell im Laufe der Zeit ein silbernes Fell wird.
Ein Hund, der ergraut, ist bei Abgabe noch immer dunkel (schwarz oder braun) und beginnt erst nach dem ersten Lebensjahr seine dunkle schwarze oder braune Farbe zu verlieren und langsam grauer zu werden.

Bei erwachsenen Hunden kann man beispielsweise an der Färbung des Nasenspiegels erkennen, ob der Hund ergraut/versilbert oder dilutefarben ist, denn die ergrauten oder versilberten Hunde haben eine schwarze oder braune Nasenfärbung und die dilutefarbenen Hunde eine Nasenfärbung entsprechend der Fellfarbe (blaugrau oder fliedergrau mit Braunstich).
Auch die Augenfarbe kann Aufschluss darüber geben, ob der Genotyp d/d vorliegt oder nicht, denn die Farbe der Augen wird wie die Hautfarbe nur durch das dunkle Pigment (Eumelanin) gebildet und unterliegt ebenfalls dem Einfluss des Genotypen am D-Locus (MLPH-Gen).

Die dunkle Seite der Dilutefarben

Der Genotyp d/d hat nicht nur Auswirkungen auf die Fellfarbe, sondern er kann sich auch negativ auf die Gesundheit eines Hundes auswirken.
Die Erkrankung Color Dilution Alopezie (CDA) steht in enger Verbindung mit den Dilutefarben.
Bei dieser Erkrankung kommt es zu einem sehr starken Haarverlust, der mit chronischen Entzündungen der Haut einhergeht. Der Haarverlust reicht bis zur Kahlheit und eitrige Entzündungen der Haut verursachen Schmerzen und Juckreiz. Eine tierärztliche Behandlung zur Linderung der Symptome ist notwendig, heilbar ist die CDA nicht.
Die Ursache für den Haarverlust ist das Brechen des Haares, weil durch die Verklumpung der Pigmente die Struktur des Haares verändert ist.
Die CDA tritt nicht bei jedem Hund mit einer Dilutefarbe auf und ist in Betrachtung der Anzahl aller dilutefarbenen Hunde sogar vergleichsweise selten. Sie ist auch nicht in allen Rassen zu verzeichnen, bei denen Dilutefarben vorkommen.
Eine von der CDA besonders betroffenen Rassen ist der Dobermann. Der Großteil der blauen Dobermänner leidet unter CDA. Man spricht deswegen hier auch vom Blue Dobermann Syndrom.
Während es manche Rassen gibt, in denen alle Hunde dilutefarbenes Fell haben, ohne dass es zu einer CDA kommt, wird in anderen Rassen wiederum beobachtet, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der CDA von Generation zu Generation steigt, wenn immer nur dilutefarbene Hunde miteinander verpaart werden.
Ein wenig kritisch sollte man auch bzgl. diverser Berichte über dilutefarbene Hunde sein. Leider wird teilweise jegliches gesundheitliche oder verhaltensmäßige Problem, das ein Hund mit dem Genotypen d/d hat, etwas voreilig und ungeprüft auf diesen Genotypen zurückgeführt. Die Folge ist eine unsachliche Verbreitung von Panik, die der Sache sicherlich nicht dient.

Es wird davon ausgegangen, dass die Erkrankung CDA nicht allein auf die Dilutefärbung zurückzuführen ist, sondern weitere noch nicht identifizierte genetische Anlagen eine Rolle für ihren Ausbruch spielen. Auch die Möglichkeit, dass die Ursache in unterschiedlichen d-Allelen zu finden ist, wird diskutiert. Die Forschung arbeitet daran, der genetischen Ursache auf den Grund zu gehen, warum die einen Hunde erkranken und die anderen nicht.
Trotz dessen, dass die CDA im Vergleich selten auftritt, darf nicht vergessen werden, dass sie eben nur in Kombination mit den Dilutefarben ausbricht, weshalb der Genotyp d/d durchaus als gesundheitliches Risiko betrachtet werden sollte.

Eine mildere Form der Erkrankung, aber gleichzeitig eine wesentlich häufigere Begleiterscheinung der Dilutefarben, ist ein lokaler Verlust des Haares durch das Brechen derselben. Die kahlen Stellen treten insbesondere dort auf, wo das Farbpigment Eumelanin besonders intensiv im Haar eingelagert wird, die Färbung also am dunkelsten ist. Das sind die Ohren, die Rute und der Bereich entlang der Wirbelsäule.
Das Brechen des Haares beginnt meist ab ca. einem Alter von fünf Wochen. Es muss nicht lebenslang andauern und kann z. B. mit dem Wechsel ins adulte Fell wieder enden, so dass neues Haar nachwachsen kann. Die eigentliche Fellqualität wird jedoch nicht unbedingt wieder erreicht.
Nicht alle Hunde mit einer Dilutefarbe erleiden solche Haarverluste und selbst innerhalb eines Wurfes kann es betroffene Welpen und nicht betroffene Welpen geben.
Doch im Gegensatz zu einer schweren CDA ist diese Auswirkung des Genotypen d/d sehr häufig zu beobachten und bei dilutefarbenen Hunden aller Rassen vertreten.
Bei kurzhaarigen Hunden ohne viel Unterwolle, kann der Haarverlust teilweise unbemerkt bleiben oder keine große Beachtung finden - zumal das Haar hier sehr kurzlebig ist und kontinuierlich erneuert wird. Manchmal kann man die Folgen dennoch auf den Ohrdeckeln entdecken, weil sie kahler sind als es eigentlich normal ist.
Bei langhaarigen Hunden, deren Haar eine verlängerte Lebenszeit hat, sind die Folgen des Haarverlustes jedoch unübersehbar und nicht zu leugnen.
Aufgrund der geringeren Wirkung des Genotypen d/d auf das Farbpigment Phäomelanin, sind zobelfarbene Hunde mit diesem Genotypen wenig bis gar nicht von Haarbruch betroffen. Allenfalls dunklere Zobel mit hohem Anteil dunkler Haare können Fellprobleme durch das Dilute bekommen.
Die rein auf Phäomelanin basierenden Fellfarben mit dem Genotypen e/e d/d sind entsprechend von diesem Leiden gar ausgenommen.

Häufig wird der oben beschriebene Haarverlust durch das Dilute mit der Erkrankung CDA gleich gesetzt. Es ist die Frage, ob es sich tatsächlich nur um eine mildere Form der CDA handelt oder ob es sich um zwei unterschiedliche Auswirkungen des Dilute handelt.
Doch letztlich ist selbst diese milde Erkrankung nichts, was man sich für einen Hund wünscht.

Auch bzgl. der CDA oder der milderen Form des Haarverlustes gilt wie bei der Wirkung auf die Fellfärbung, dass das veränderte Gen (Allel) d nur dann zur Wirkung kommt, wenn an dem Genort (D-Locus) zwei d-Allele zusammen kommen. Ausschließlich der Genotyp d/d ist von der Erkrankung betroffen. Hunde mit den Genotypen D/D oder D/d bleiben gesund.

Dilutefarben beim Bolonka

In der Rassepopulation des Bolonkas ist das veränderte Gen (Allel) d durchaus zu finden.
Es gibt bisher zwar keinen Grund, sich um Bolonkas mit einer CDA zu sorgen, aber die mildere Form des Haarverlustes ist auch beim Bolonka mit dem Genotypen d/d zu beobachten. Hier bildet der Bolonka also keine Ausnahme.

Niemand kann wünschen, dass dilutefarbene Bolonkas mit teils kahlen Stellen zur Alltäglichkeit werden und noch weniger ist zu wünschen, dass durch gewollte Zucht von Dilutefarben die CDA beim Bolonka Einzug hält.

Jeder verantwortungsbewusste und geschulte Züchter weiß um die Problematik des Genotypen d/d und wird darum strikt vermeiden, dilutefarbene Welpen zu züchten.
Erreicht wird dies mittels DNA-Analysen, bei denen die Bolonkas der Züchter durch ein dafür zuständiges Labor auf ihren Genotypen am D-Locus (MLPH-Gen) getestet werden.
Die Ergebnisse dieser Gentests erhält der Züchter schriftlich vom Labor zugesandt und sie werden von den Vereinen in die Ahnentafeln eingetragen.
Um sicher zu stellen, dass kein Welpe mit einer Dilutefarbe zur Welt kommt, werden nur Verpaarungen getätigt, bei denen der Genotyp d/d bei den Welpen nicht zustande kommen kann.
Paarungen von Eltern mit folgenden Genotypen sind dazu möglich:

Elternteil 1 mit Genotyp D/D und Elternteil 2 mit Genotyp D/D
(alle daraus resultierenden Welpen werden den Genotyp D/D haben)

Elternteil 1 mit Genotyp D/d und Elternteil 2 mit Genotyp D/D
(ein Teil der daraus resultierenden Welpen wird den Genotypen D/D haben und der andere Teil wird den Genotypen D/d haben)

Sollte der Genotyp eines Elternteils nicht bekannt sein, wird zur Sicherheit nur mit einem Partner verpaart, dessen Genotyp nachweislich D/D ist.

Dank der heutigen Möglichkeit einen Hund auf seinen Genotypen am D-Locus testen zu lassen, muss kein Anlageträger (Genotyp D/d) von der Zucht ausgeschlossen werden. Das ist von großer Bedeutung, weil jeder einzelne Zuchthund dazu beitragen kann, die genetische Vielfalt einer Rasse zu erhalten – zumal bzgl. anderer Erkrankungen bei denen es die Möglichkeit des Gentests nicht gibt, bereits genügend Hunde aussortiert werden müssen, weil sie nicht zur Zucht geeignet sind. Die Erhaltung der genetischen Varianz ist ein wichtiger Aspekt in der Rassehundezucht, weil innerhalb jeder Rasse nur eine begrenzte Anzahl an Hunden (Gesamtpopulation) vorhanden ist. Die Zahl der Hunde einer Rasse, die in die Zucht einfließen (effektive Zuchtpopulation) ist nochmals erheblich geringer.

Augen auf beim Bolonkakauf

Keiner wird einen Bolonka kaufen wollen, der aufgrund eines bekannten und vermeidbaren Risikos Gefahr läuft, Haarverluste oder Schlimmeres zu erleiden.

Lassen Sie sich beim Kauf Ihres Bolonkas den Genstatus der Eltern Ihres künftigen Familienmitglieds zeigen. Entweder durch Vorlage der Laborbefunde oder der Ahnentafeln, wenn bereits die Vorfahren der Eltern molekulargenetisch untersucht wurden. Wie oben bereits erwähnt, werden die Ergebnisse der Laborbefunde von den Zuchtvereinen in die Papiere (Ahnentafeln) der Zuchthunde und deren Welpen eingetragen.

Denken Sie daran, dass vereinslose Züchter, die Welpen ohne Papiere verkaufen, selten den Genotypen der Eltern kennen und nachweisen können.

Seien Sie sich dessen bewusst, dass es Züchter gibt, die mit voller Absicht und geplant Bolonkas in Dilutefarben züchten und solche Welpen als etwas angeblich Besonderes zu hohen Preisen anbieten.

 

Deutsche Dogge in der Dilutefarbe BLAU

 

Weimaraner in der Dilutefarbe LILAC – in der Rasse als silber, reh- oder mausgrau bezeichnet

 

Neufundländer in der Dilutefarbe BLAU – in der Rasse als grau bezeichnet

 

Neufundländerwelpen in der Dilutefarbe BLAU – in der Rasse als grau bezeichnet

 

 

Neufundländerwelpe in der Dilutefarbe Blau mit kahlen Ohrdeckeln bedingt durch das Dilute